Logo Ritterlager freigestelltLieber Jugendlicher, Liebe Jugendliche,

seid einigen Wochen leben wir in einer anderen Welt. Darum habe ich (Falk Herrmann) euch einen Brief in die JG´s geschickt.
Ich möchte euch danke Sagen für alles Verbunden sein und Zurückhalten. Und gleichzeitig Mut machen, weil wir noch ausharren müssen.

Außerdem bitten wir jeden im Alter von 12-27 an unserer Umfrage mit zu machen. EvJu-Freiberg Digital. Diese ist Anonym.

Link zur Umfrage

Hier der Brief als PDF : Brief_an_die_JGs_nach_8_Wochen_Corona.pdf

Für alle die ihn schnell Kopieren wollen hier noch mal in txt

 

Liebe JG-Leiterin, lieber JG-Leiter,

die Welt bewegte sich in den letzten Wochen scheinbar langsamer. Unsere Lebensräume haben sich verengt und soziale Kontakte sind nur eingeschränkt möglich.

Nun öffnet sich zaghaft ein Fenster in diesem Haus der Beschränkungen. Ich weiß nicht, wie es dir geht bzw. wie es euch als JG geht?

Für mich ist die Sehnsucht danach, wieder zusammenzukommen, sehr groß. Und die Sonne und die erwachende Frühlingswelt schiebt scheinbar in meinem Rücken.

Seit einigen Tagen sind Gottesdienste erlaubt.

Was bedeutet das nun für uns als Christen? Geht es los, können wir wieder zusammenkommen?


Ich glaube, wir sind wie eh und je herausgefordert zu schauen, was gute Früchte trägt. Bevor wir uns bewegen, noch einmal zu schauen, was ist unser Ziel, was sind unsere Beweggründe?

Und hier komme ich zu einer Erkenntnis, die mich viel Kraft kostet. Die Einschränkungen, die ich mir auferlege, sind mehr für die anderen Menschen als für mich und sie dauern noch an.

Durch meinen Verzicht ermögliche ich anderen Menschen Raum zum Leben.

Wir als Jugendgruppen müssen darum prüfen, was wir tun können. Im Augenblick heißt das: weiter abwarten. Die JG´s können sich noch nicht wieder treffen. Das ist schwer und gerade wenn sich manches nicht wie eine schlimme Gefahr anfühlt umso herausfordernder.

Ich bitte euch die Gottesdienste als Ort der persönlichen Gottesbegegnung zu verstehen. Es ist nicht möglich, sich als Gruppe zu organisieren, um sich dann zu treffen und dies im Rahmen eines Gottesdienstes zu tun.

Die Verantwortung ist groß. Gerade, weil Menschen, die nicht so schnell mit neuen Medien zusammenkommen, im Gottesdienst Raum haben. Wird dieser ausgenutzt, kann dies zum Schaden für andere sein. Ja, das Feiern des Gottesdienstes ist wichtig und prägt unsere Gottesbeziehung. Gerade in diesen Zeiten haben wir eine Sehnsucht danach. Diese Sehnsucht kenne ich und möchte sie fördern. Begebt euch auf die Suche nach Gott, er wird sich finden lassen. In diesen Zeiten heißt es aber vielmehr „Du und Gott.“. Lass dich nicht davon verschrecken. Es gibt Psalmen, Lieder und persönliche Gebete, in denen dein Glauben lebendig werden kann.

Ich glaube, dass ihr viele Wege gefunden habt, euch zu treffen, Kontakt zu pflegen und euren Glauben lebendig zu gestalten. Nutzt diese Mittel weiter, um Begegnungen zu erleben und meldet euch, wenn wir euch unterstützen können.

    

Alle Infos bekommt ihr auch auf unserer Homepage und via Instagram. Bitte macht auch eure JG-Mitglieder darauf aufmerksam. 

    

Ich wünsche euch Gesundheit und Gottes Segen für euch und eure Familie!

Mit freundlichen Grüßen

 

Falk Herrmann

Jugendwart