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 Wieder da!

Pünktlich 15:06 Uhr hielt der Zug der Jugendgruppe im Freiberger Bahnhof. Nach drei intensiven und unbeschreiblichen Wochen in Papua Neuguinea ist die Gruppe wieder im Kirchenbezirk gelandet. Zumindest ihre Körper, so manches Herz ist noch in Papua Neuguinea!

22. – 23.09. – Dienstag und Mittwoch

Heut12047201 10153260438388983 2512928805140708084 ne um 3:50 Uhr klingelten die Wecker; es sollte zurück nach Deutschland gehen. Nach dem Frühstück mit ausreichend Kaffee

wurden wir von Paul Isan und Ben, sowie dem Truck mit vielen Jugendlichen zum Flughafen gebracht. Mit etwas Verspätung machten wir uns dann auf, doch der wahre „Knaller“ des Tages kam noch auf dem Weg. Aufgrund der schlechten Straßen und des stark beladenen Fahrzeuges platzte während der Fahrt ein Hinterreifen des Trucks, welcher dank der routinierten Papuas schnell vor Ort gewechselt werden konnte. Trotz alledem haben wir unseren Flug (gemeinsam mit Familie Baafekec) noch bekommen. Es war sogar noch Zeit für eine tränenreiche Verabschiedung.
Angekommen in Port Moresby gab es noch eine Stadtrundfahrt mit Pastor Baafekec. Dabei bekamen wir auch die Gelegenheit das Parlamentsgebäude zu besichtigen, von außen und dann sogar noch von innen. Nachdem wir dann noch den wunderbaren Blick auf die Küste12046970 10153260438313983 1460161765284005284 n der Stadt genossen haben, gab es ein leckeres Mittagessen im Restaurant. Dann ging es ab zurück zum Flughafen. Tschüss Papua... Hallo Singapur, Doha und Deutschland .... Eine Zeit ist nun zu Ende gegangen, an welche wir uns alle sehr gern erinnern werden. Viele Eindrücke werden uns jetzt noch auf der Heimreise und in den kommenden Wochen beschäftigen. Viele neue Freunde und eine neue große Familie mussten wir in PNG zurücklassen, aber wir werden hoffentlich in Kontakt bleiben und sie in unseren Herzen behalten. Danke an alle, die dabei waren.

21.09.2015 - Montag

Di10339680 10153260438468983 7082178790978207349 neser Tag, der nun entgültig unser letzter in PNG sein sollte, begann recht zögerlich, endete dafür umso fulminanter.
Nach dem Frühstück fuhren wir mit Ben zur Resurrection Church, wo uns eine sehr kleine Gruppe Jugendlicher erwartete. Nach einiger Wartezeit beschlossen wir dennoch, mit der geplanten Auswertungsrunde anzufangen. Nach und nach gesellten sich immer mehr Jugendliche hinzu und so wurde unser Stuhlkreis doch noch (über-)voll. In diesem fassten wir unsere Diskussionsergebnisse aus den vergangenen drei Wochen zusammen, beschlossen, wie das ganze Projekt weitergehen soll und machten ein Feedback zu diesem Austausch. Gegen um drei waren wir mit dem offiziellen Teil fertig und spielten bis zum Dinner einige Spiele und tauschten Geschenke und Kontaktdaten aus oder hatten einfach nochmal Zeit zu quatschen. Fürs Dinner ließ der Gouverneur der Morobe-Provinz für uns ein Schwein schlachten!! Irgendwann nach dem reichlichen Essen, vielen Geschenken, Umarmungen und geschüttelten Händen ging es dann wieder nach Hause und wir begannen, unser Gepäck zu sortieren und flugfertig zu machen. Wir trafen uns noch zu einer letzten Feedbackrunde im deutschen Team und irgendwann ging es dann ins Bett für eine kurze letzte Nacht.

20.9.2015 Sonntag

Tagesprogramm für heute: Farewell-Service. Kaum zu glauben, dass es schon wieder Zeit ist "Good Bye, Lookim yu sampla taim" zu sagen. Die Frühaufsteher bzw Ausgeschlafenen unter uns fuhren am Morgen in die Resurrection Parish um dem Gottesdienst dort bei zu wohnen. Und wie so oft gab es auch hier ein Beispiel für: "Expect the unexpected". Uns wurde die Ehre zuteil einige Verse des Segensliedes auf Deutsch zu singen. Nach dem Gottesdienst (wir waren bereits eine knappe Stunde zu spät) sammelten wir die anderen auf und es ging auf zur Redeemer Parish zum Abschiedsgottesdienst. Dieser verlief erstaunlich zügig, und dann folgten auch schon einige Items, also Kulturbeiträge von unseren Gemeinden. Auch wir zeigten ein zweites Mal unsere Tanzkünste, und Hanjo durfte noch einmal ordentlich in die Trompete schmettern. Außerdem hatte jeder von uns einen kleinen (mehr oder weniger ausführlichen) Redebeitrag vorbereitet, was am Ende eine runde Sache wurde. Nach allen Vorwarnungen, dass dieser Tag super lang und anstrengend wird, waren wir dann doch etwas überrascht, als wir bereits gegen 4 Uhr wieder zu Hause waren. Aber so hatten wir noch Zeit für einen kurzen Shoppingtrip um uns endlich mit dem heiß ersehnten puren tollen PNG-Kaffee einzudecken. Zum Abendessen wurden wir von Ben und Nancy ins City Hotel ausgeführt und zurück zu Hause setzten wir uns noch ein letztes Mal für einige Vorbereitungen für den allerletzten Tag vor der Abreise zusammen.

Samstag, 19.09.15

Beim Frühstück stellten wir fest, dass heut eigentlich schon der letzte Tag ist, an dem die Möglichkeit besteht, nochmal auf den Markt hier in Lae zu gehen. Deshalb beschlossen wir, dies kurzerhand in unser Programm am Vormittag aufzunehmen. Statt also gleich mit unserem Programm in der Resurrection Gemeinde zu beginnen, informierte Ben den Fahrer des Gemeindetrucks, der uns gemeinsam mit bereits anwesenden Neuginies zum Markt fuhr. Dort besorgten wir also noch das ein oder andere Mitbringsel für unsere Lieben zuhause. Dann ging’s wieder zur Gemeinde zurück, wo wir unser straffes Programm gegen um 11 starteten. Auf der Tagesordnung standen Schätze der Jugendarbeit in unseren beiden Ländern sowie eine Präsentation der Kultur von Seiten der PNGs. Als erstes begannen wir mit den Plakaten, die Julia zu verschiedenen Angeboten für Jugendliche im Kirchenbezirk vorbereitet hatte. Die meisten hatte sie auch auf Tok Pisin übersetzen lassen. Wir hingen diese in der Halle verteilt auf und luden alle Anwesenden ein, sich Bilder und Texte bei einem Spaziergang anzuschauen. Anschließend im Stuhlkreis war Raum für Fragen. Nach der Mittagspause fuhren unsere Freunde aus PNG fort mit der Vorstellung ihrer Schätze. Sie begannen zunächst mit dem Aufbau und der Struktur sowie der Organisation ihrer Jugendarbeit. Als Schätze empfanden wir besonders Besuche im Krankenhaus und dem Gefängnis, die mit ins Jahresprogramm aufgenommen werden. Im Anschluss daran, stellten wir die Perlen des Glaubens vor und jeder Anwesende bastelte sich eine Kette. Dabei übernahm jeder von uns Deutschen eine kurze Einführung zu einer oder zwei der Perlen. Zum Abschluss machte Clemens eine Art Gebet, bei dem er die Kette als Leitfaden verwendete. Nach einer kurzen Spielerunde "Obstsalat", bekamen wir noch eine weitere kleine Präsentation zu kulturellen Aspekten PNG’s. Dabei ging es um verschiedene Bereiche, wie zum Beispiel eingeführte Sprachen in Papua, Hochzeit, Schweine schlachten, Kämpfe zwischen Stämmen oder das Trauern bei einem Todesfall in der Familie. Zum Abschluss wurde uns noch ein kleiner Tanz mit singsing präsentiert. Dann war auch keiner mehr so richtig aufnahmefähig und wir machten uns auf den Heimweg, schließlich hatten wir noch einiges für den nächsten Tag zu klären und planen.

Freitag, 18.09.15

Endlich wieder ausgeschlafen! Die Nacht war lang und bitter nötig. Heute ging es um 9:00 Uhr weiter als der Truck diesmal eine halbe Stunde zu früh kam. Papua-Zeit geht auch andersrum.
Als erstes stand ein Besuch des Martin- Luther- Seminares auf dem Plan. Ein dortiger Dozent hat uns rumgeführt und einen guten Vortrag gehalten. Interessant war unter anderem, das an der Universität seit kurzem auch Frauen Theologie studieren können. Ob die Kirche diese in Zukunft auch ordiniert, ist jedoch fraglich.


Als nächstes vor dem Mittgessen sind wir zum Soldatenfriedhof in Lae gegangen. Eine große grüne Wiese. Viele kleine Grabsteine. Und dazwischen schöne heimische Blumen. Am Rande hingen zwei australische Friedhofgärtner rum. Weit und breit kein anderer Mensch außer uns.
Nach dem Mittagessen in der Resurrection Kirche sind wir in die School of Nursing (Krankenschwester/-pfleger Schule) gefahren. Rachel, eine Jugendliche von Austauschprogramm und ihr Vater haben uns durch die Schule und das benachbarte Krankenhaus geführt.
Abends bei Woos haben wir dann die letzten Dinge vorbereitet: Themen waren Geld, Geschenke, Reden, Gottesdienstablauf am Verabschiedungsgottesdienst, Schätze der Jugendarbeit, Perlen des Glaubens, und vieles mehr....

Donnerstag, 17.09.15

Heute sind wir sehr früh aufgestanden, da wir mit Autos in die Berge fahren wollten. Der mit vier Stunden geplante Tripp dauerte dann doch etwas länger.

Unser Ziel waren Bulolo und Wau, wo Samuel arbeitet. Wir trafen ihn auch in seinem Büro. Der Aufenthalt war aber zeitlich begrenzt, da der Rückweg ja wieder mehrere Stunden in Anpruch nehmen würde.

Auf dem Rückweg, welcher aufgrund einer Sraßensperrung über eine holprige Buschpiste führte, hielten wir noch in Daniels` Dorf. Unsere Information war, das uns der Ort noch kurz begrüßen wollte. Doch die Begrüßung viel größer aus als gedacht. Erst "überfielen" uns eine Gruppe Krieger, dann wurden wir von einer Gruppe tanzender Menschen zur Kirche begleitet, wo für uns eine Begrüßungsveranstaltung stadfand, welche weit in den Abend hinein ging und unseren Zeitplan ordentlich sprengte. Als wir dann heute spät abends wieder bei Woos waren, waren alle ziemlich fertig.

Mittwoch, 16.09.15

12002082 10153253221413983 7772698311691957708 nAn diesem besonderen Tag feierten wir gemeinsam mit den Einheimischen die 40-jährige Unabhängigkeit Papua-Neuguineas.

Nach dem Frühstück fuhren wir auf den Campus der University of Techology (Unitech), der zweitgrößten Uni in PNG. Im dort ansässigen Habitat sahen wir viele einheimische Tiere und Pflanzen, unter anderem Paradiesvögel oder Krokodile. Nach einem Mittagessen in der Mensa wurden Hanjo und Jacqueline mit traditionellen Kriegerkostümen bekleidet und wir gingen zum Festgelände, wo uns kostümierte Menschen aus allen Provinzen Papuas singend, tanzend und trommelnd begegneten. Da es hier sehr voll und heiß war, fuhren wir wieder nach Hause und entspannten im Pool oder unter der Dusche. Am Abend fuhren wir wieder zum Campus und nahmen an der wöchentlichen Abendandacht der evangelischen Studenten teil, bei der wir unsere beiden Items präsentierten. Nach langen Dankesreden und vielen Geschenken fuhren wir erst sehr spät wieder nach Hause.

Dienstag, 15.09.15

12039547 10153258498278983 4897042088683224388 nHeute hatten wir unseren dritten Workshop zum Thema Fairtrade und es gab bessere Ergebnisse, als bei der letzten Diskussion. Aber mal von Anfang an...
Der Tag begann wie immer mit einem leckeren Frühstück und danach ging es auch schon los zur Resurrection Church. Da mussten wir wie meistens auf die Niuginis warten und haben dann später als geplant unsere neue Diskussionsrunde begonnen, bei der wir das ganze Problem Faitrade noch einmal anders angegangen sind. Ergebnis der Diskussion war, dass beide Gruppen andere Erwartungen an das Thema hatten und was wir nun tun können, um Fairtrade populär zu machen.
Dann gab es auch schon Mittag, wo plötzlich Herr Tannhäuser vom Leipziger Missionswerk und Matthias Troeger aufgetaucht sind.
Nach einer weiteren kurzen Auseinandersetzung über das Thema Fairtrade hatten wir dann noch etwas gespielt, wo alle voll mit dabei waren und Spaß hatten.
Es wurden auch wieder zwei Laplaps gestaltet, von denen wir eines mit nach Deutschland nehmen. Auf diese Tücher durften wir dann unsere Handabdrücke machen und dann ging es auch schon wieder zurück zu unserer Unterkunft. Dort hatten wir dann etwas Freizeit und haben diese im Pool oder bei Kaffee und Kuchen verbracht.
Irgendwann gab es dann auch wieder ein opulentes Abendbrot und wir haben unsere Items, die wir den darauffolgenden Tag präsentieren sollten, geübt. Das war einmal die deutsche Nationalhymne und zwei Paartänze. Da hatten wir alle so unseren Spaß und so ging es etwas später ins Bett.

Montag, 14.09.15

Wohlbehalten und voller neuer Eindrücke aus den Gastfamilien zurück, starteten wir in einen ereignisreichen Montag. Überaus pünktlich sammelte uns der Truck der Reserection Parish vor Woo's Residence auf und wir machten uns gemeinsam mit den Jugendlichen des PNG-Teams auf den Weg, um einer Coffee Company einen Besuch abzustatten. Dort wurde uns gezeigt, wie die von den Famern geernteten Bohnen weiterverarbeitet werden: vom Trocknen, über verschiedenste Schritte zum Entfernen der Schale, Größensortierung und Abpackung zum Weiterverauf an die Kaffeerösterei. Wir löcherten den Bossman mit Fragen, unteranderem über Organic Coffee Production und Fair Trade. Der Kaffee kommt hier zwar aus Bio-Anbau, da Düngemittel usw. in der Subsistenzwirtschaft der Familien in den Dörfern noch keinen Einzug gehalten haben, bzw. auch nicht notwendig oder erschwinglich sind. Jedoch konnte uns der Besuch nicht in unserer Fairtrade-Problematik weiterbringen, da die Company nicht als Fairtrade-Partner zertifiziert ist.

Auf dem Rückweg in die Stadt machten wir einen Abstecher zur warscheinlich längsten Brücke in PNG, oder in der Province Morobe oder im Umkreis von Lae - wie auch immer, lang ist sie defenitiv... jedoch auch nur einspurig;-).

Nach dem Lunch in der Reserrection Parish machten wir uns wieder auf den Weg mit dem Truck. Diesmal stand ein Besuch im Timber College Lae an. Wir bekamen eine tolle Führung über das Gelände, sahen das Sägewerk, Trockenstation, Imprägnierung sowie Profilierung bis hin zur Weiterverarbeitung zu Möbeln und die Werkzeugschlosserei. Zurück in der Reserrection Parish, präsentierte das PNG-Team die Ergebnisse ihrer Recherche über die Thematik Fairtrade. Der gemeinsame Tag schloss anschließend mit einer mühsamen Diskussion, in der uns allen klar wurde, dass wir etwas an der Herangehensweise an die Thematik Fairtrade ändern müssen, um zu irgendwelchen greifbaren Ergebnissen zu kommen.

 Freitag, 11.09.15

Un11987173 10153236797728983 1179287132302983706 nsere erste Station an diesem Tag war die Prouktionsanlage von "Lae Biskuits", die Kekse herstellen. Auf dem Gelände wurde uns zuerst der Speisesaal gezeigt, wo es für die Arbeiter zwei Mahlzeiten gibt. Im Werksgebäude bekamen wir dann modisch schicke Schutzwesten, Haarnetze und Mundschutze. Wir sahen alle Produktionsschritte von Rohstoffanlieferung über Zusammenmischen, Auswälzen, Ausstechen, Backen, bis hin zum Verpacken. Die Kekse erinnern etwas an Bundeswehr-Hartkekse und haben z.B. die Geschmacksrichtungen Chicken, Beef, Kokosnuss oder Keks pur. Von der neuesten Sorte TOTO Cheese hat jeder von uns eine Merchandise-Tüte erhalten. Meine Favoriten bleiben aber Beef und Chicken. Erwähnenswert ist, dass die Fabrik in zwei 12-Stunen Schichten betrieben wird. Geregelte Urlaubstage scheint es nicht zu geben.

Anschließend ging es in ein Einkaufscenter und danach in einen weiteren Ben Woo Shop, wo wir auch hinter die Kulissen schauen und und die Bilder der Überwachungkameras bestaunen konnten.

Den restlichen Tag verbrachten wir mit Lunch und Warten in der Ressurrection Gemeinde. Das Material für einen Workshop fehlte wohl und so füllten wir die Zeit mit Gesprächen und Spielen. Nach kurzem Erfrischen und Zusammenpacken bei Woos brachte uns der Ressurection-Truck zu unseren Gastgemeinden und indiviuell einzigartigen Wochenenden.

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Donnerstag, 10.10.2015

Auch der Tag unserer Abreise von Finschhafen begann für einige schon sehr zeitig. Wir hatten uns ausgemacht, halb 5 aufzustehen, um 10419496 10153234954748983 263914385124755131 nnoch einmal den berühmten Stern des Südens und auch so die unglaubliche Sternenkulisse hier zu sehen. Außerdem wollten wir anschließend zum Strand runterlaufen, um im Pazifik zu baden. Also volles Programm vorm Frühstück.

Letztendlich sind wir eine Stunde später aufgestanden, was aber auch kein Problem darstellte, da der Himmel bedeckt und somit keine Sternenkulisse vorhanden war. Zu Fuß machten wir uns also direkt auf den Weg zum Wasser und genossen die gewaltigen Wellen. In der neunten Stunde gab es Frühstück mit selbstgebackenen Brötchen, den mittlerweile vertrauten Keksen mit Erdnussbutter und asiatischen Nudeln. Nach dem Aufräumen fingen wir an, eine Runde Jungle Speed zu spielen. Allerdings kamen wir nicht sehr weit, da tatsächlich schon der Truck vorfuhr, um uns zu unseren Booten zu bringen! Also packten wir unsere sieben Sachen auf die Ladefläche und traten den Rückweg an. In Finschhafen machten wir Halt am Markt, um noch ein paar letzte Dinge, wie zum Beispiel Schmuck, aber auch Essen für unterwegs zu kaufen. Wie am Schnürrchen ging es weiter und wir wurden an die Stelle der Küste gebracht, an der unsere zwei Banana Boote warteten. Wir hatten wieder super Wetterbedingungen und der Ozean war sehr ruhig, was die Rückreise sehr angenehm gestaltete. Außerdem fuhren wir, anders als beim ersten Mal, in Wellenrichtung. Es gab wieder eine kleine Mittagspause an der gleichen Stelle wie auf der Hinfahrt und gegen um 4 waren wir wieder bei den Woos, wo wir den Abend entspannt ausklingen lassen konnten.

Mittwoch 09.09.2015

Für einige Frühaufsteher begann der Tag schon vor dem ersten Sonnenstrahl. Es gab ein Sternengucken und Sonnenaufgang zu erleben. Danach kam schon das nächste Highlight noch vor dem Früstück: Kiri hatte Geburtstag und dieses wurde mit einem Deutschen Geburtstaglied, einem Blumenstraß, einem Unospiel, allerlei Süßigkeiten und einem gemeinsamen Happy Birtday würdigend geehrt. Von Tränen gerührt hat sich Kiri bedankt und gesagt, dass sie es sich nich hätte träumen lassen können. -Eine wirklich gelungene Überraschung- !

Nach dem Frühstück haben wir uns dann mehr dem Inhaltlichen gewidmet. In einer schönen Runde erzählte jeder, was er für Schätze in dem diesjährigen Austausch sieht oder schon erlebt hat. Diese Schätze waren je nach Person verschieden. Ein paar Beispiele: 1. Das Besuchen von historischen Plätzen. Selbst für viele Einheimische war es das erste Mal, dass sie die Möglichkeit hatten die Orte zu sehen, an dennen Johannes Flierl gelandet ist. 2. Language practicing, english, tok pisin, (Deutsch). 3. Das Verlassen der sogenannten "comfort zone" und das "Übersichhinauswachsen". 4. In diesem Austausch haben Jugendliche aus so unterschiedlichen Kulturen die Möglichkeit aneinander zu lernen und den begrenzten Horizont um einiges zu erweitern. Und Vieles persönliches mehr.
Nach dieser sehr bewegenden Runde haben wir versucht ein kleines Theaterstück zu schreiben. Die Köpfe rauchten und wir mussten eine Pause einlegen. Mittagessen.
Es schloss sich eine unbestimmte Zeit des auf den Truck Warten an. Auf Anfrage, wann der Truck kommen sollte, wurde nur gesagt, dass sie nicht wissen wann er kommt, sondern nur dass er kommt. "PNG-time". Als er dann am Nachmittag kam, hat er uns nach Sattelberg gebracht, an den Ort an dem die erste Kirche gebaut und die ersten beiden Einheimischen aus Papua Neu Guinea getauft wurden. Wir konnten anschließend noch den Ort sehen.
Doch mussten wir eine ganze Strecke laufen, weil der Truck mal wieder "noch" nicht wieder zurück war. Zwischendurch auf dem Weg haben wir den Niuginis "Kotztendes Kängeru" beigebracht. Es war ein sehr herrliches Vergnügen zu sehen, wie sehr sie dabei gelacht haben. Als der Truck dann kam... ...war es schon tief schwarz draußen.

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Dienstag, 08.09.2015

Der Tag begann für das deutsche Team gegen 6 Uhr morgens, als unsere früh aufstehenden Brüder und Schwestern aus PNG laut Tische und Stühle für das Frühstück bereit rückten. Zum Frühstück gab es die Papua-Version von Bundeswehrkeksen mit Erdnussbutter, das hat aber trotzdem ziemlich gut geschmeckt und vorallem satt gemacht.

Nach dem Frühstück haben wir uns dann auf den Truck geschwungen und sind wieder Richtung Finschafen gefahren und haben uns bedeutende Kirchen angeschaut. Einmal die erste Kirche, die im Jabim-District gebaut wurde und die Gedächtniskirche an der Stelle, an der der erste Misionar gelandet ist.

Danach wurden alle Dinge für ein Mittagessen auf dem Markt und im nahegelegenen Supermarkt besorgt und wir haben uns aufgemacht zum Butaweng- Fluss. Dort gab es einen kleinen See mit wundervollen Wasserfällen, der sehr zum Baden einlud. Ein paar Sprünge von der ca. 3m hohen Klippe ins Wasser waren dei dem Wetter sehr erfrischend.

Den Abend haben wir dann in unserer Unterkunft ruhig ausklingen lassen und nach dem Abendbrot geht es ab ins Bett, denn Morgen früh wollen wir den berühmten Sternenhimmel von Finschafen betrachten. Gute Nacht :)

Montag, 7.9.2015

Diesen Tag starteten wir wieder gemeinsam bei Woos. Am Vortag hatten wir uns bereits wiedergesehen und bereits eine Feedbackrunde im Pool durchgeführt und von unseren unterschiedlichen Erlebnissen erzählt.

Nach dem zeitigen Aufstehen und einem kleinen Frühstück bei Woos fuhren wir zum Hafen, wo bereits viele Niuginis, Schwimmwesten und Berge von Essen auf uns warteteten, um mit uns im Banana-Boat den zweistündigen Trip nach Finschhafen zu starten. In zwei dieser schnellen Boote fuhren wir dann an der Küste die etwa 100km lange Strecke entlang. Die Fahrt war kein 100-prozentiger Genuss, da wir mit schwindligen Mägen und harten Aufprällen nach den Wellen zu kämpfen hatten. Dennoch konnten wir die schöne Küste Papuas bewundern, sahen einige Dörfer und kamen schließlich in Finschhafen an. Am dortigen Marktplatz kauften wir noch frische Zutaten für das Abendbrot, gingen ein bisschen herum und warteten und gingen wieder auf den Markt und warteten insgesamt etwa 5h bis uns der Truck abholte und zu unserer verschlossenen Unterkunft brachte. Hier warteten wir wieder eine Weile bis der Schlüssel auf Umwegen zu uns gelangte. Dann konnten wir Abendbrot essen und nach einer Feedbackrunde sanken wir alle ermattet in unsere Betten.

Freitag, 04.September 2015

11990499 10153224020603983 2797463671943155280 nHeute hatten wir wie immer um 9 Uhr Frühstück und wurden danach mit dem Truck abgeholt und haben uns Ben Woos Farm angeschaut. Dort züchtet er Enten und Schweine und hat einen riesigen Garten, den er bewirtschaften lässt. Das wurde uns auch ausführlich geziegt und mehrmals erklärt, aber das Schönste waren die vielen bunten Blumen. Natürlich haben wir dann auch noch eine persönliche Führung in einen von drei Shops von Ben Woo gekriegt. Da haben wir dann das Lager und alles andere was so dazu gehört gesehen.
Und natürlich durfte auch ein Besuch des Marktes nicht fehlen. Also sind wir mit dem Truck von Ben Woos Shop aus zum größten Markt in Lae gefahren und haben uns da etwas umgeguckt.
Wir hatten dann noch eine Verabredung mit den 16 Pfarrern der Gemeinden von Lae, um unsere Geschenke zu überreichen, welche viel Freude verursacht haben. Dann hieß es auch schon Gepäck fürs Wochenende holen und ab in die Gastfamilien.

Donnerstag 03.September 2015

Den Vormittag verbrachten wir in der Ressurection-Gemeinde mit der ersten Annäherung an das Thema Fair-Trade. Der Einstieg war dem Icebreaking gewidmet. Nach dem wichtigen Spielen fanden wir uns in drei Gruppen zum ersten lockeren Autausch über Fairtrade zusammen. Nach diesem Einstieg war über den Mittag Zeit zum gemeinsamen Chillen, Quatschen und Musizieren. Dann gab es Lunch, dass wieder tropisch und reichlich von den Mamas von Ressurection zubereitet wurde.
Nach dem Essen besuchten wir einige Shops im Zentrum von Lae, wie den Food Mart und einen von Ben Woo.
In großer Spontantät entwickelten wir Deutschen dann eine Präsentation zu unserer Sicht über Fair-Trade. Unser Fokus war hierbei die Vorstellung einiger Siegel, unseren Schwierigkeiten beim Auswahl der Produkte und dem Eingestehen, dass wir selbst nicht viel Ahnung über die Prozesse von Fairtrade haben. Die anschließende Diskussion brachte weitere Schwierigkeiten auf, indem die Neuguinis davon ausgehen, dass es in ihrem Land überhaupt kein Fairtrade gibt.
Nach diesen Gesprächen ging es zu Ben Woo zum Abendbrot. Große Freude machte uns der Besuch von "Troegi", der uns einige Sachen der Kultur und des Landes erklären konnte.

Tag 1 & 2

Heute war nun schon unser zweiter Tag in PNG und es fühlt sich immer noch unwirklich und wie ein Traum an. Es ist eine komplett andere und doch komplett vertraute Welt, in die wir hier eingetaucht sind: Die Straßen (schlecht), Landschaft, Fortbewegung, Waehrung (Kina), Klima (angenehm warm, nachts Regen), Essen (viel frisches Obst und Gemuese, Reis und verschiedenes Fleisch) usw. sind verschieden mit dem uns Vertrauten.

Jedoch fühlen wir uns sehr wohl und willkommen, da sich alle Menschen herzlich um uns kümmern und uns das Gefühl geben, gerngesehene Gaeste zu sein. Und das von der ersten Minute an, die wir in Lae waren: wir wurden mit mehreren Jeeps vom Flughafen abgeholt und in die Stadt gebracht. Nach einer kurzen Pause und Einweisung bei Familie Woo und dem wunderbaren Wiedersehen unserer Austauschpartner, wurden wir sehr herzlich in der Kirche von tanzenden Frauen und musizierenden Maennern begrüßt. Es gab viel frisches Essen und später fragten uns die Konfirmanden über uns, Deutschland und das Projekt aus, bevor wir selbst die pazifischen Tänze lernten. Nach einer sehr erholsamen Nacht im Hause Woo, gab es heute die erste Diskussionsrunde zur Jugendarbeit in PNG und Deutschland. Danach ging es in die Verwaltung der Evangelischen Kirche und nach einer wunderbaren Poolbadepause bei Woos waren wir bei unserem alten Bekannten Matthias Troeger zum Grillen eingeladen. Dort waren auch andere deutsche Freiwillige und Missionare und es tat gut, mal wieder ein paar Saetze Deutsch zu sprechen. Jetzt ist auch dieser Tag zu Ende. Das Programm für die kommende Zeit ist sehr vielversprechend; am Wochenende sind wir bei unseren Gastfamilien und nächste Woche ist ein Ausflug nach Finschhafen geplant.

Also uns geht es allen gut, Viele Gruesse!! (Jonas)

 Abreise

IMG 2856 KopieSonntagmorgen. Nach einer sehr kurzen Nacht startete unsere Jugendgruppe Ihre große Reise nach Papua Neuguinea. Nun sind sie endlich gelandet und wurden freudig von den Gastgebern des City Circuit Lae begrüßt. 

 

 

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